Mediation als Weg zur Konfliktlösung

Mediation

Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur zu finden wissen.
(Alexander Solschenizyn)

Sie befinden sich in einem privaten oder beruflichen Konflikt? Eine private Trennung droht, mit all ihren Konsequenzen? In Ihrem Unternehmen / Organisation behindern interne Querelen den betrieblichen Frieden und die Produktivität? Sie haben Ärger mit einem anderen Unternehmen? Eine gerichtliche Auseinandersetzung ist zu befürchten oder bereits anhängig, aber Sie möchten diesen Weg nicht gehen und suchen eine gute Alternative?

An dieser Stelle sind Sie mit einer professionell und einfühlsam durchgeführten Mediation bei mir in den besten Händen. Während im offenen Konflikt meistens Emotionen die Oberhand gewinnen und die Konfliktparteien nicht mehr Herr des Geschehens sind, haben Sie bei einem Mediationsverfahren alles selber in der Hand. Lassen Sie sich nicht weiter antreiben, von kommerziell gesteuerten Einflüssen und Beratern, die in der Regel immer dann Geld verdiehnen, wenn es Ihnen schlecht dabei geht.

Bei einer von mir durchgeführten Mediation, erhalten sämtlich beteiligte Personen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, Ihren Standpunkt eigenständig und in aller Deutlichkeit aus- und anzusprechen. Eine Situation, wie sie auf Grund des meist vorliegenden Zerwürfnisses, unter normalen Umständen, schon lange nicht mehr möglich gewesen ist.

Auf diese Weise ist es mir möglich, die eigentlichen Themen hinter den vermeintlichen Problemen zu erkennen und für alle offen zu legen. So führe ich die zerstrittenen Parteien durch die einzelnen Phasen des Verfahrens und schaffe es nicht selten, völlig neue Fakten und Erkenntnisse aufzudecken , indem ich überrasche, Ihnen die notwendige Zeit zum Nachdenken verschaffe und eine Vielzahl neuer Perspektiven eröffne.

Definition von Mediation

Mediation ist ein außergerichtliches, vertrauliches und struktuiertes Verfahren, bei dem Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmiche Beilegung Ihres Konfliktes anstreben.

Der Mediator ist dabei eine unabhängige und neutrale Person ohne jegliche Entscheidungsbefugnis, die die Konfliktparteien durch die einzelnen Phasen der Mediation führt.

Das Verfahren der Mediation ist im Mediationsgesetz geregelt. Die Parteien wählen den Mediator Ihres Vertrauens selbstständig aus. Dritte können nur mit Zustimmung aller Parteien in die Mediation einbezogen werden.

Der Mediator hat Offenbarungspflichten gegenüber den Parteien, mit Blick auf seine Neutralität und Unabhängigkeit. Er unterliegt der Verschwiegenheit und ist jederzeit allparteilich!

Das Ziel der Mediation ist stets die Lösung eines Konfliktes - möglichst durch den wechselseitigen Austausch über die Konflikthintergründe und mit einer verbindlichen, in die Zukuft weisenden Vereinbarung der Teilnehmer. Dabei steht im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren die Frage nach einer eventuellen Schuld nicht im Vordergrund.

 

Die Mediationssitzung als Bestandteil der Mediation

1. Auftragsklärung

Zunächst werden die Parteien über das Mediationsverfahren, die Rolle und Haltung des Mediators informiert, für die Konfliktvermittlung wird eine Mediationsvereinbarung abgeschlossen und das weitere Vorgehen miteinander abgestimmt.

2. Themensammlung

Zu Beginn der zweiten Phase der Mediation stellen die Parteien ihre Streitpunkte und Anliegen im Zusammenhang dar, so dass die Themen und Konfliktfelder gesammelt und für die weitere Bearbeitung strukturiert werden können.

3. Positionen und Interessen/Sichtweisen- und Hintergrunderkundung

In der dritten Phase der Mediation beginnt die eigentliche Problembearbeitung mit der Entscheidung über das erste zu behandelnde Thema. Danach erhalten die Beteiligten Gelegenheit, ihre Sicht des jeweiligen Aspekts des Konflikts zu jedem Themenpunkt umfassend darzustellen. Informationen, Daten und Wahrnehmungen werden ausgetauscht, bevor auf die unterschiedlichen und gemeinsamen Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Parteien vertieft eingegangen und damit der Konflikt umfassend erhellt werden kann. Wichtig ist in dieser Phase vor allem der Übergang von Positionen zu dahinter liegenden Interessen. Außerdem werden üblicherweise Maßstäbe für eine aus Sicht der

Beteiligten gerechte bzw. sinnvolle Lösung entwickelt. Dabei kommen neben den Positionen der Konfliktparteien deren Hintergründe, Ziele, Interessen, und – je nach Ausrichtung und Ausbildung des Mediators – Emotionen und Identitätsaspekte (Rollen, Selbstbild) zum Vorschein.

4. Sammeln und Bewerten von Lösungsoptionen

In der vierten – der kreativen – Phase werden zu den einzelnen Problemfeldern zunächst Lösungsoptionen bewertungsfrei gesammelt. Nach Abschluss der Ideenfindung werden diese Lösungsoptionen von den Medianden bewertet und verhandelt. Der Mediator wird in dieser Phase meist das vorschnelle Beschließen von Lösungen bremsen, indem er gegenüber den Teilnehmern hinterfragt, inwieweit die gefundenen Lösungen mit den in der vorherigen Phase ermittelten Interessen der Parteien oder den vorher erarbeiteten Kriterien für eine gerechte Lösung im Einklang stehen. Auch wird der Mediator gemeinsam mit den Beteiligten überprüfen, ob und wie sich die jeweiligen Lösungsoptionen in der Realität umsetzen lassen.

5. Abschlussvereinbarung

Zum Abschluss der Mediation werden die Ergebnisse (meist schriftlich) festgehalten. Üblich ist dabei die konkrete Regelung des weiteren Vorgehens einschließlich der Festlegung von Umsetzungsfristen bis hin zum Verhalten im zukünftigen Konfliktfall.

Schauen Sie auch in die Punkte Supervision, Coaching und betriebliche Fachberatung rein. Oft sind in der Praxis alle Bereiche eng miteinander verbunden. Im Raum Gummersbach, Wipperfürth, Leverkusen und Köln bietet Ihnen die MCS-Fachberatung kompetente Unterstützung.